Für Gartenbewerber

Was ist eigentlich ein Kleingarten?

Wie bekomme ich einen Kleingarten?

Jeder Verein ist eine Gemeinschaft.

Pflicht- und Gemeinschaftsstunden.

Zahlen-Daten-Fakten für den Neupächter.

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Was ist eigentlich ein Kleingarten?

Das Bundeskleingartengesetz (BkleingG) gibt in § 1 folgende Formulierung:

§ 1 Begriffsbestimmung

(1) Ein Kleingarten ist ein Garten, der

      zur nichterwerbsmäßigen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für

      den Eigenbedarf und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung) und

      in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen

      Spielflächen und Vereinshäuser, zusammen gefasst sind (Kleingartenanlage)

Damit wird also festgelegt, dass in einem Kleingarten Obst- und Gemüseanbau vorhanden sein muss. Ziersträucher, Blumenrabatten und Rasenflächen sind natürlich auch erlaubt, dürfen jedoch nicht überwiegen. Daraus ergibt sich die sogenannte 1/3 Teilung.

1/3 der Fläche sind für Gartenlaube, Wege und Terrasse erlaubt.

1/3 der Fläche sollten aus Obst- und Gemüseanbau bestehen.

1/3 der Fläche ist für Zieranpflanzungen wie Blumenbeete, Sträucher, Rasen, u.s.w.

Hier kommt es aber nicht auf die genaue Quadratmetereinteilung an, nur die grobe Richtung sollte stimmen.

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Wie bekomme ich einen Kleingarten?

Zuerst einmal muss man sich bewerben.Dazu nehmen Sie bitte einen Aufnahmeantrag vom dem Kleingartenverein Grüne Insel e.V. Bergkamen.

Aufnahmeantrag.Den Aufnahmeantrag erhalten Sie

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Bitte vollständig ausfüllen. Sie erhalten dann in kürzester Zeit eine Antwort von uns, ob ein Garten zur Verfügung steht und wie teuer er ist.

Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar .                                          

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Jeder Verein ist eine Gemeinschaft

Bitte denken Sie dran, jeder Verein ist eine Gemeinschaft.

Wenn Sie Mitglied geworden sind, können Sie deshalb natürlich nicht alles machen was Sie möchten.

In jeder Gemeinschaft gibt es Auflagen die befolgt werden sollten.

Folgendes sollten sie beachten.

 1.   Laut Bundeskleingartengartengesetzt § 1 ist die kleingärtnerische Nutzung Pflicht. Auf eine grobe Einhaltung der

      1/3 Teilung ist zu achten,1/3 Laube, Wege, Terrasse etc. 1/3 Obst-  und Gemüseanbau, 1/3 Sträucher, Zierpflanzen, Rasen etc.

 2.   Bei jeder baulichen Veränderung an der Laube oder im Garten muss vorher ein schriftlicher Antrag beim Vorstand eingereicht werden.

 3.   Die Blumenbeete und Hecken vor jedem Garten sind vom Kleingärtner zu pflegen.

 4.   Die Kompostecke soll so angelegt werden, dass sie den Nachbarn nicht stört oder durch unangenehme Gerüche belästigt wird.

 5.   Jegliche Entsorgung von Rasenschnitt, Wildwuchs oder sonstigen Abfällen in den Außenbereich der Anlage ist strengsten verboten!

 6.   Das Anpflanzen von Nadelhölzern ist untersagt, Zwergsträucher sind geduldet.

 7.   Das Anbringen von SAT-oder anderen Antennen ist untersagt.

 8.   Das Verbrennen von Laub-, Holz-oder anderen Abfällen ist strengsten verboten!

 9.   Die Aufstellung eines Gewächshauses erfordert einen schriftlichen Antrag an den Vorstand.

10.  Jeder Kleingärtner verpflichtet sich an Pflicht. und Gemeinschaftsstunden teilzunehmen. 

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Was sind Pflichtstunden und Gemeinschaftsstunden?

Eine der wichtigsten Dinge im Kleingartenverein sind die Pflichtstunden ( jedes Gartenmitglied bekommt eine Arbeit zugeteilt die er ganz Jährlich zu verrichten hat.) und Gemeinschaftstunden

(wird vom Vorstand beschlossen und durch Aushang bekannt gegeben was, wann, wo und wie viel Stunden abgleistet werden müssen).

Nur durch die Zusammenarbeit aller Gartenmitglieder kann die Kleingartenanlage gepflegt und erhalten werden.

Jeder Gartenfreund sollte daran denken, die Anlage wurde mit viel Geld aus Steuergelder für sie errichtet und deshalb sollte sie auch für die Öffenlichkeit in einem ordentlichen Zustand gehalten werden.

Bedingung für die jährlichen Plicht. und Gemeinschaftsstunden ist die jeweilige Vereinsatzung in Verbindung mit dem Bundeskleingartengesetz.Die zu leistenden Stunden werden durch Beschluss des Vereinsvorstand festgelegt.

Grundsätzlich gilt: wer sein Garten bewirtschaften kann, ist auch in der Lage sich an Pflicht- und Gemeinschaftsstunden zu beteiligen. Betrachten Sie daher die Pflicht- und Gemeinschaftsarbeit nicht als

notwendiges Übel oder gar als Zwangsarbeit. Nutzen Sie die Möglichkeit, während der Gemeinschaftsarbeit auch die anderen Mitglieder des Vereins kennen zu lernen.

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Zahlen - Daten - Fakten für den Neupächter

1.   Jahresbeitrag besteht aus Mitgliedsbeiträge, Versicherungen, Wasser, Strom und Pacht.

2.   Pflicht und Gemeinschaftsstunden sind 20 Std. pro Jahr und Garten die zu leisten.

3.   Bevor der Garten neu verpachtet wird, wird eine Wertermittlung erstellt,wie viel der Garten wert ist. Die Höhe richtet sich nach den Zustand/Alter der Laube, sowie vorhandene Pflanzen.

4.   Es entscheidet immer der Vorstand, an wem der Garten neu verpachtet wird.